Franchise-Eignungs-Check


Franchising ist kein Wundermittel. Die Franchise-Effekte sind nur dann zu erreichen, wenn die Voraussetzungen für erfolgreiches Franchising gegeben sind oder geschaffen werden können. In der Euphorie über die Franchise-Chancen werden die Erfolgsbedingungen häufig übersehen.

 

Die Checklist soll dazu beitragen, Fehlentscheidungen sowie die damit verbunden Schäden an Kapital, Motivation und Image zu vermeiden. Die Checklist gibt Ihnen einen Überblick über das breite Spektrum der Erfolgselemente des Franchising und visualisiert nach Ihrer Bewertung der Gegebenheiten in Ihrem besonderen Fall die Stärken und Schwächen Ihres Konzeptes.


Die Effekte

Franchising ist ein Vertriebswerkzeug mit verlockenden Perspektiven. Es ist ein Multiplikator für Markterfolge. Die Franchise-Effekte beruhen auf drei Erfolgsfaktoren:

  • höherer Wirkungsgrad im Markt
  • höhere Produktivität in der Organisation
  • unternehmerisches Engagement "an der Front"

Diese Faktoren fördern sich gegenseitig in einer Erfolgsspirale. Dadurch ist der Gesamteffekt größer als die Summe der Teileffekte - es entsteht eine Synergie.

 

Für viele Anbieter von Waren und Dienstleistungen ist Franchising zweifellos optimal. Es ermöglicht:

  • schnelles Wachstum
  • nachdrücklichen Vertrieb
  • sichere Absatzwege
  • steuerbare Distribution

 

 

Die Strategie

Der Franchise-Geber verfolgt eine "Umwegstrategie". Er steuert sein Marktziel nicht direkt an, sondern indirekt. Zu diesem Zweck "verpackt" er sein eigentliches "Produkt" in das Franchise-Paket und bietet dieses Paket in einem zweiten Markt an: Dem Markt der Existenzen. 

 

Das Angebot des Franchise-Gebers in diesem Markt ist eine "schlüsselfertige" Existenz. Sein "Produktversprechen" lautet:

  • überdurchschnittlicher Gewinn
  • langfristige Sicherheit
  • soziales Ansehen als Unternehmer. 

Ist der Franchise-Geber im Markt der Existenzen erfolgreich, so verfügt er in relativ kurzer Zeit über ein umfangreiches Vertriebsnetz mit hoch motivierten und qualifizierten Vertriebspartnern. Sie haben nur ein Ziel: Mit dem "Kernprodukt" des Franchise-Gebers erfolgreich zu sein. Auf diesem Umweg erreicht der Franchise-Geber sein eigentliches Ziel: Einen gesicherten und steuerbaren Distributionskanal mit einer kompetenten und engagierten Vertriebsmannschaft.

Die typischen Franchise-Geber

Die hohe Wettbewerbskraft macht Franchising so attraktiv im zunehmenden Verdrängungswettbewerb der Märkte in einer globalisierten Welt. Franchising dringt unaufhaltsam vor - mit typischen Schwerpunkten:

  • Hersteller errichten eigene (zweite) Franchise-Vertriebskanäle
  • Großhändler stärken und binden ihre Kunden in Franchise-Systemen
  • Einkaufsvereinigungen profilieren ihre Mitglieder durch Franchising
  • Filialisten verdichten ihr Vertriebsnetz durch Franchise-Partner
  • Dienstleister entwickeln sich zu überregionalen Franchise-Ketten. 

Grundsätzlich ist Franchising in vielfältigen Formen möglich. Es kann in weitem Rahmen an unterschiedliche Konstellationen und Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Voraussetzung ist, dass sich die Effekte des Franchising entfalten, und aus dem Zusammenwirken der Partner Synergie entsteht. 



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